Themenübersicht · Buchhaltung/Rechnung

Buchhaltung & Rechnungen für Freelancer: Alle Ratgeber im Überblick

Recherche-Ratgeber · Stand Oktober 2026 · kein Praxistest · 57 Artikel · CompareAI Editorial

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Buchhaltung ist für die meisten Freelancer kein Lieblingsthema, aber ein paar Pflichten kommen in jedem Jahr wieder: Rechnungen mit den richtigen Angaben, die Umsatzsteuer-Voranmeldung (sofern du nicht Kleinunternehmer bist), die Aufbewahrung von Belegen und am Ende die Einnahmenüberschussrechnung. Dazu kommt ab 2027 schrittweise die Pflicht, E-Rechnungen auszustellen.

Diese Übersicht sortiert unsere Recherche-Ratgeber nach der Reihenfolge, in der die Themen typischerweise auftauchen – vom Start in die Selbstständigkeit bis zur Steuererklärung. Jeder Ratgeber nennt seine Quellen (Gesetzestexte, Finanzverwaltung, Anbieterangaben). Die Inhalte sind eine Recherche, kein Praxistest und keine Steuerberatung; bei Einzelfragen hilft eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater.

Start in die Selbstständigkeit

Was beim Finanzamt und bei der Sozialversicherung am Anfang ansteht und wie du deinen Preis kalkulierst.

Rechnungen schreiben

Pflichtangaben, Sonderfälle wie Anzahlungen, Korrekturen, Fremdwährung und Skonto, Zahlungseingang und passende Programme.

E-Rechnung

Seit 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können; die Pflicht zum Ausstellen kommt 2027 und 2028 in Stufen.

Umsatzsteuer und Meldungen

Wann die Umsatzsteuer fällig wird, welche Fristen gelten und was bei EU-Kunden zusätzlich zu melden ist.

Belege, Steuererklärung und Steuerberater

Was du wie lange aufheben musst, wie die EÜR funktioniert, was bei einer verpassten Abgabefrist passiert wie Software und Steuerberatung zusammenspielen und was die Kanzlei kosten darf.

Betriebsausgaben richtig absetzen

Reisen, Geschäftsessen, Kundengeschenke, Laptop, Software, Firmenwagen und Homeoffice: welche Grenzen gelten, wie du sie sauber belegst und wie der Investitionsabzugsbetrag vor größeren Käufen hilft.

Einkommensteuer, Termine und Rücklagen

Wie viel du für Steuern beiseitelegen solltest, wie Vorauszahlungen funktionieren und welche Termine 2027 anstehen.

Absicherung und Förderung

Krankenversicherung, freiwillige Arbeitslosenversicherung, Elternzeit, Gründungszuschuss und die Aktivrente im Rentenalter: was Selbstständige selbst regeln müssen.

Verwandte Themen

FAQ

In welcher Reihenfolge sollte ich die Ratgeber lesen?

Wer gerade startet, beginnt mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und der Kleinunternehmerregelung. Wer schon Rechnungen schreibt, prüft zuerst die Pflichtangaben und die E-Rechnung-Checkliste.

Weiterlesen: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung: so füllst du ihn als Freelancer aus · Pflichtangaben auf Rechnungen: Checkliste nach § 14 UStG · E-Rechnung-Pflicht 2027 und 2028: Checkliste für kleine Unternehmen

Sind die Ratgeber Steuerberatung?

Nein. Es sind Recherche-Ratgeber auf Basis öffentlicher Quellen (Stand Oktober 2026), kein Praxistest und keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Brauche ich als Kleinunternehmer eine E-Rechnung?

Empfangen können musst du E-Rechnungen seit 2025 grundsätzlich auch als Kleinunternehmer; beim Ausstellen gelten Ausnahmen. Details stehen im Ratgeber „E-Rechnung als Kleinunternehmer“.

Weiterlesen: E-Rechnung als Kleinunternehmer: Was du 2026 wirklich musst

Bin ich 2027 noch Kleinunternehmer?

Ja, wenn dein Gesamtumsatz 2026 nach Geldeingang höchstens 25.000 € netto betrug und du 2027 nicht über 100.000 € kommst. Sonst gilt ab 1. Januar 2027 die Regelbesteuerung. Die Grenzen erklärt der Ratgeber „Kleinunternehmerregelung 2026“.

Weiterlesen: Kleinunternehmerregelung 2026: Die 25.000- und 100.000-€-Grenze erklärt

Wie lange muss ich Belege und Rechnungen aufbewahren?

Buchungsbelege wie Eingangs- und Ausgangsrechnungen und Kontoauszüge seit 2025 acht Jahre, Bücher, Aufzeichnungen und die EÜR zehn Jahre – jeweils gerechnet ab Ende des Kalenderjahres, in dem die Unterlage entstanden ist (§ 147 AO). Was ab 2027 weg darf, steht im Ratgeber „Belege aufbewahren“.

Weiterlesen: Belege aufbewahren: Fristen nach § 147 AO und GoBD für Selbstständige

Wann ist die Steuererklärung 2026 fällig?

Ohne Steuerberatung bis Montag, 2. August 2027 (der 31. Juli ist ein Samstag), mit Steuerberatung bis 29. Februar 2028 (§ 149 AO). Alle weiteren Termine stehen in „Steuertermine 2027 für Selbstständige“.

Weiterlesen: Steuertermine 2027 für Selbstständige: Alle Fristen und Verschiebungen

Wie viel sollte ich für Steuern zurücklegen?

Die vereinnahmte Umsatzsteuer vollständig. Für die Einkommensteuer hängt der Anteil vom zu versteuernden Einkommen ab: Nach dem Tarif 2026 sind es bei 30.000 € rund 14 %, bei 50.000 € rund 21 % und bei 70.000 € rund 26 % (Einzelveranlagung, ohne Kirchensteuer). Die Rechnung steht im Ratgeber „Steuerrücklage als Selbstständiger“.

Weiterlesen: Steuerrücklage als Selbstständiger: Wie viel solltest du zurücklegen?

So entstehen unsere Ratgeber: Wir werten öffentliche Quellen aus und nennen sie in jedem Artikel – mehr dazu unter Über uns. Fehler entdeckt oder ein Thema fehlt? Schreib uns über die Kontaktseite.

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