Themenübersicht · Recht/DSGVO

Recht & Datenschutz für Freelancer: Alle Ratgeber im Überblick

Recherche-Ratgeber · Stand Oktober 2026 · kein Praxistest · 36 Artikel · CompareAI Editorial

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Wer als Freelancer eine Website betreibt, Kundendaten in Cloud-Tools verarbeitet oder KI im Arbeitsalltag nutzt, hat eine Reihe rechtlicher Pflichten – vom Impressum nach § 5 DDG über Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO bis zu den Vorgaben der KI-Verordnung (AI Act). Dazu kommen Fragen, die erst im Ernstfall auftauchen: eine Auskunftsanfrage nach Art. 15 DSGVO oder eine Datenpanne, die innerhalb von 72 Stunden gemeldet werden muss.

Diese Übersicht sortiert unsere Recherche-Ratgeber nach Aufgabe: die eigene Website, der Einsatz von Software und KI, der Umgang mit Anfragen und Vorfällen, IT-Sicherheit sowie Verträge und Status. Jeder Ratgeber nennt seine Quellen (Gesetzestexte, Behörden, Anbieterangaben). Die Inhalte sind eine Recherche, kein Praxistest und keine Rechtsberatung; bei Einzelfragen hilft eine Anwältin oder ein Anwalt.

Die eigene Website

Welche Angaben ins Impressum gehören, wann ein Cookie-Banner nötig ist und was in der Datenschutzerklärung zu KI-Tools stehen sollte.

Software, Cloud und KI-Tools

Wann du einen AVV brauchst, was für US-Anbieter gilt, wie du Kundendaten vor der Eingabe in KI-Tools schützt und wann eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist.

KI-Verordnung (AI Act)

Was die KI-Verordnung von Selbstständigen und kleinen Firmen verlangt, die KI beruflich einsetzen.

Dokumentation, Anfragen und Vorfälle

Wie du deine Verarbeitungen dokumentierst und was zu tun ist, wenn jemand Auskunft über seine Daten verlangt oder Daten in falsche Hände geraten.

IT-Sicherheit im Alltag

Verschlüsselte E-Mails, sicherer Dateiversand, Passwörter, Schutz vor gefälschten Rechnungen und die Frage, ob NIS2 dich als Zulieferer betrifft.

Verträge mit Kunden

Vertragstyp, AGB, Unterschriften und das Widerrufsrecht beim Verkauf digitaler Produkte.

Urheberrecht, Marken und Geheimhaltung

Wer welche Rechte an deiner Arbeit und an KI-Texten hat, wie eine Markenanmeldung abläuft und was in eine Geheimhaltungsvereinbarung gehört.

Status, Rechtsform und Steuern

Die Einordnung deiner Tätigkeit, Rentenversicherungspflicht, die Wahl der Rechtsform und die Umsatzsteuer bei ausländischer Software.

Verwandte Themen

FAQ

Womit sollte ich anfangen?

Für die eigene Website zuerst Impressum, Cookie-Banner und Datenschutzerklärung prüfen. Wer Kundendaten in Cloud- oder KI-Tools verarbeitet, liest danach die AVV-Checkliste.

Sind die Ratgeber Rechtsberatung?

Nein. Es sind Recherche-Ratgeber auf Basis öffentlicher Quellen (Stand Oktober 2026), kein Praxistest und keine Rechtsberatung.

Brauche ich als Freelancer ein Impressum?

Ja, sobald du geschäftsmäßig digitale Dienste anbietest – praktisch jede Website, mit der du für deine Leistungen wirbst, und auch geschäftlich genutzte Social-Media-Profile (§ 5 DDG, früher § 5 TMG). Pflichtangaben und Privatadresse behandelt der Ratgeber zur Impressumspflicht.

Weiterlesen: Impressum für Freelancer: Pflichtangaben nach § 5 DDG

Wann brauche ich ein Cookie-Banner?

Nur, wenn deine Website einwilligungspflichtige Cookies oder ähnliche Techniken einsetzt (§ 25 TDDDG). Unbedingt erforderliche Techniken wie Warenkorb, Login-Session oder das Speichern der Cookie-Entscheidung brauchen keine Einwilligung. Details stehen im Ratgeber „Cookie-Banner nach § 25 TDDDG“.

Weiterlesen: Cookie-Banner nach § 25 TDDDG: Wann du eine Einwilligung brauchst

Wann ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) erforderlich?

Für jedes Tool, das personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeitet (Art. 28 DSGVO) – etwa Cloud-Speicher, Newsletter- oder Buchhaltungssoftware. Mit der Steuerberatung brauchst du in der Regel keinen, weil sie eigenständig verantwortlich ist. Die AVV-Checkliste für SaaS-Tools zeigt, worauf du achten solltest.

Weiterlesen: AVV-Checkliste: Auftragsverarbeitung mit SaaS-Tools richtig regeln

Gilt der AI Act auch für Freelancer?

Ja, wer KI beruflich einsetzt, ist betroffen: Die Pflicht zur KI-Kompetenz (Art. 4) gilt seit Februar 2025, die Transparenzpflichten nach Art. 50 seit 2. August 2026. Details stehen in den beiden AI-Act-Ratgebern.

Weiterlesen: KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act: Was kleine Firmen umsetzen müssen · AI Act: Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte seit 2. August 2026

So entstehen unsere Ratgeber: Wir werten öffentliche Quellen aus und nennen sie in jedem Artikel – mehr dazu unter Über uns. Fehler entdeckt oder ein Thema fehlt? Schreib uns über die Kontaktseite.

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