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SPF, DKIM und DMARC: So landen deine Newsletter nicht im Spam

Recherche-Ratgeber · Stand Okt 2026 · veröffentlicht 18.10.2026 · 8 Min ·

Teil der Themenübersicht Marketing & Newsletter für Freelancer: Alle Ratgeber im Überblick

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine Recherche auf Basis öffentlicher Anbieterangaben und Gesetzestexte (Stand Okt 2026), kein Praxistest. Preise und Limits können sich ändern, prüfe sie vor dem Kauf auf der verlinkten Quelle. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Ein Newsletter kann noch so gut geschrieben sein – wenn er im Spam-Ordner landet, liest ihn niemand. Seit Februar 2024 haben Google und Yahoo ihre Anforderungen an Absender deutlich verschärft, Microsoft zog 2025 für Outlook.com nach. Im Kern geht es um drei DNS-Einträge: SPF, DKIM und DMARC. Dieser Ratgeber erklärt sie ohne Technik-Jargon.

Die drei Bausteine

EintragWas er tutVergleich
SPFLegt fest, welche Server im Namen deiner Domain mailen dürfenGästeliste am Eingang
DKIMSigniert jede Mail kryptografisch, Empfänger prüfen die SignaturSiegel auf dem Briefumschlag
DMARCSagt Empfängern, was bei fehlgeschlagener Prüfung passieren soll, und liefert BerichteHausordnung plus Protokoll

Was Gmail und Yahoo verlangen

Laut Googles Absender-Richtlinien gelten seit 2024 für alle Absender unter anderem: SPF oder DKIM für die Absenderdomain, gültige Reverse-DNS-Einträge, eine Verbindung per TLS und eine niedrige Spam-Beschwerderate (Google nennt unter 0,3 %, empfohlen unter 0,1 %).

Für Massenabsender, die mehr als 5.000 Nachrichten pro Tag an Gmail-Konten schicken, kommen hinzu: SPF und DKIM, ein DMARC-Eintrag (mindestens mit der Richtlinie „none“), eine Übereinstimmung der sichtbaren Absenderdomain mit SPF oder DKIM sowie ein Abmelden mit einem Klick für Marketing-Mails. Abmeldungen sollen innerhalb von zwei Tagen umgesetzt werden. Yahoo stellt vergleichbare Anforderungen.

Warum das auch kleine Listen betrifft

Mit 500 Abonnenten bist du kein Massenabsender. Trotzdem lohnt die vollständige Einrichtung: Ohne eigene Authentifizierung verschicken Newsletter-Tools deine Mails oft über eine geteilte Domain des Anbieters. Das funktioniert, aber deine eigene Domain baut keinen Ruf auf, und manche Postfächer zeigen Hinweise wie „gesendet über“. Mit SPF, DKIM und DMARC wirkt deine Mail professioneller und ist robuster gegen Spam-Filter.

So richtest du es ein

  1. Eigene Domain als Absender: Nicht mit einer Gmail- oder GMX-Adresse versenden, sondern z. B. mit news@deinedomain.de.
  2. Domain im Newsletter-Tool authentifizieren: Brevo, MailerLite und Kit zeigen dir im Bereich Domain- bzw. Absender-Einstellungen die nötigen DNS-Einträge an.
  3. Einträge beim Domain-Anbieter setzen: Im DNS-Bereich deines Hosters die TXT- oder CNAME-Einträge anlegen, genau wie vorgegeben.
  4. SPF zusammenführen: Eine Domain darf nur einen SPF-Eintrag haben. Nutzt du zusätzlich ein Postfach bei deinem Hoster, werden beide Dienste in einem Eintrag kombiniert.
  5. DMARC starten: Mit einer Richtlinie „p=none“ beginnen und Berichte an eine Adresse schicken lassen. Wenn alles sauber läuft, kann man später auf „quarantine“ verschärfen.
  6. Prüfen: Testmail an ein Gmail-Konto senden und unter „Original anzeigen“ nachsehen, ob SPF, DKIM und DMARC „PASS“ melden.

Beispiel-Einträge

Weitere Faktoren für die Zustellbarkeit

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MailerLite öffnen Profil
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FAQ

Brauche ich SPF, DKIM und DMARC für einen kleinen Newsletter?

Für alle Absender verlangt Google mindestens SPF oder DKIM. DMARC ist für Massenabsender Pflicht, für kleine Listen aber ebenfalls empfehlenswert.

Ab wann gilt man bei Gmail als Massenabsender?

Ab mehr als 5.000 Nachrichten pro Tag an Gmail-Konten.

Darf ich mehrere SPF-Einträge haben?

Nein, pro Domain ist nur ein SPF-Eintrag gültig. Mehrere Dienste werden darin kombiniert.

Wie prüfe ich, ob alles funktioniert?

Testmail an ein Gmail-Konto schicken und im Original prüfen, ob SPF, DKIM und DMARC „PASS“ zeigen.

Quellen (Stand Okt 2026)

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